| zurück | Ansatz und Vision der Mentoring-Kleingruppen | ||||||
| Theoretischer Ansatz der Arbeit Stärkung der Schlüsselqualifikationen Es ist uns wichtig, den Teenagern ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein und Selbstkritik mitzugeben. Dies bedeutet, dass wir versuchen, ihre Stärken herauszufinden und zu fördern und gemeinsam an ihren Schwächen zu arbeiten. Dies geschieht zum einen durch verschiedene Angebote, an denen die Teens teilnehmen können, um ihre Gaben herauszufinden (Theater, Musik, soziale Aktionen etc.), zum anderen aber auch durch Gespräche untereinander und mit den Mitarbeitern. Hierbei spielen Werte wie Toleranz, Rücksichtnahme oder Nächstenliebe eine zentrale Rolle, nicht zuletzt wegen unserer christlichen Ausrichtung als Träger dieser Jugendarbeit. Dabei geht es uns aber nicht um eine theoretische Diskussion, sondern um die praktische Lebenswelt der Teenager (Familie, Freunde, Schule etc.) Unsere Definition von Mentoring Der Mentor versucht den Mentees in ihrer persönlichen und geistlichen Entwicklung zu helfen und ihre Fähigkeiten und Gaben zu fördern und freizusetzen. Der Mentor ist fähig, seine Mentees zu unterstützen und positiv zu beeinflussen, so dass diese ihr Potenzial entfalten können. Abgrenzung von Mentoring zu Coaching: Mentoring zielt auf den ganzen Menschen ab, es geht um einen förderungsorientierten Prozess, während es bei Coaching um einen zielorientierten Prozess geht. Coaching Mentoring Was ist das Ziel?Wie ist der Ist-Zustand?Welche Handlungsalternativen gibt es, um das Ziel zu erreichen?Zu welchen praktischen Schritten ist der Mentee entschlossen?Welche konkreten Veränderungswünsche hat der Mentee? Es wird prozessorientiert gearbeitet, ein Ziel kann sich verändern oder sogar erst später herausgearbeitet werden.Förderung und Unterstützung eines Mentees in seinem grundsätzlichen Lebensentwurf.Begabung und Berufungen erkennenWerte entwickelnGaben entdecken und freisetzen Dabei sind folgende Elemente für uns wichtig: · Das Vertrauenselement: Vertrauen wird investiert, die Teilnehmer öffnen sich langsam und lernen den anderen kennen, es entsteht eine Atmosphäre der Freiheit. · Das Betreuungselement: Die Mentees wissen, dass jemand da ist, der sie fördern möchte, der sie annimmt, so wie sie sind. Sie können sich ihm anvertrauen und mit ihren Fragen zu ihm kommen. · Das Vermittlungselement: Der Mentor kann den Mentees helfen, sich weiterzuentwickeln, er kann Potential freisetzen, geistliche Entwicklungen beeinflussen, Wissen vermitteln, auf die Situation der Mentees eingehen. Mentoring heißt immer auch Wachstum in den unterschiedlichsten Bereichen. · Die zeitliche Element: Eine intensive Mentoringbeziehung braucht Zeit, sich zu entwickeln und sich einzuspielen. Wer diese Zeit nicht investieren möchte, wird auch keinen „Erfolg“ haben. In einem Mentorenverhältnis kann der Mentor einen Schwerpunkt vertiefen, da bei den Mentees in diesem Punkt bestimmte Bedürfnisse vorhanden sind. So kommt es vor, dass Mentoren auch Coaches, Seelsorger oder Lehrer sein können. Mentoring kann als Oberbegriff für alle die angesprochenen unterschiedlichen „Beziehungs-Typen“ gesehen werden. Es ist schwer, einen Überblick über die verschiedenen Arten von Mentoring zu geben, da sie individuell zwischen Mentor und Mentees selbst gewählt und zusammengesetzt werden. So kann es in einer Mentorenbeziehung verschiedene Schwerpunkte geben und sich im Laufe der Mentoringbeziehung können sich Schwerpunkte verschieben und verändern.
Individual- und Gruppenförderung Es gibt unter der Woche zusätzlich zu den normalen Angeboten noch elf sogenannte „Kleingruppen“. (Zurzeit befinden sich 55 Teens in solchen Kleingruppen.) Eine Kleingruppe ist eine Mentoringgruppe für Teenager. Neben den Kleingruppen gibt es für einzelne Teens Einzelmentoring. Für alle Teens besteht die Möglichkeit zu Einzelgesprächen, wenn sie aus irgendwelchen Gründen Hilfe brauchen. Vision, Werte und Ziele unserer Mentoring-Kleingruppen Unsere Vision: Wir wollen Teenager ernst nehmen und sie in ihrer Persönlichkeit stärken, sie im Glauben an Gott begleiten und ihnen helfen, ihre Gaben zu entdecken und diese zu fördern. Die Werte unserer Teenagerarbeit: · Beziehungen: aufbauen und stärken, untereinander und zu den Mitarbeitern. · Offenheit: Jeder kann so kommen, wie er ist. · Gleichheit: Jeder ist verschieden, aber gleich viel wert. · Authentizität: Wir wollen keine Show, sondern ein ehrliches Miteinander. · Begeisterung: Wir sind motiviert, bei allem, was wir machen. · Glauben: Gott ist bei allem dabei. · Annahme: Teenager werden mit all ihren Bedürfnissen ernst genommen. Ziele unserer Mentoringgruppen: · Jeder Teenager ist verschiedenen in seiner Art und Persönlichkeit, aber alle sind gleich wertvoll, dies soll im Umgang miteinander deutlich werden. · Die Teenager sollen sich zu selbstständigen Persönlichkeiten entwickeln. · Die Teenager sollen erleben, dass Gott sie liebt und sie in seinen Augen wertvoll und besonders sind. · Teenager sollen im Glauben wachsen und zu selbstständigen und mündigen Gläubigen werden. · Teenager sollen lernen, Entscheidungen selbstständig zu treffen, in einer Welt, die immer komplexer für sie wird. Äußerer Rahmen der Mentoring-Kleingruppen · Eine Kleingruppe besteht aus maximal fünf Teenagern und einem Leiter. · Die Kleingruppen sind immer gleichgeschlechtlich, das gilt für die Teens und für die Leiter. · Eine Kleingruppe trifft sich einmal die Woche für ein bis zwei Stunden. · Die Teilnahme an einer Kleingruppe ist freiwillig. · Jede Kleingruppe bestimmt ihre Zeiten selber. · Jede Kleingruppe bestimmt die inhaltliche Gestaltung innerhalb des vorgegebenen Zielrahmens selber. · Alle Kleingruppenleiter treffen sich einmal im Monat zum Austausch und zur Schulung. Inhaltliche Schwerpunkte der Mentoring-Kleingruppen Gemeinschaft Viele Teenager sehnen sich nach einem sicheren Raum, der ihnen Geborgenheit gibt und in dem sie sich sicher bewegen können, ohne von anderen ausgenutzt und missverstanden zu werden. Ein Ziel der Mentoringgruppe ist es, an diesem Schutzraum zu arbeiten, damit die Mentees die Möglichkeit haben, ehrlich das zu sagen, was sie wirklich bewegt. Glauben Der Mentor möchte den Mentees helfen, zu einem eigenständigen Glauben zu finden. Die Mentees sollen ihren Weg mit Gott finden und die Möglichkeit haben, Fragen und Zweifel offen auszusprechen. Persönlichkeit Die Mentees sollen in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden. Sie sollen autonom und selbstverantwortlich Entscheidungen treffen lernen, unabhängig vom Mentor. Es soll die Möglichkeit geben, an Persönlichkeitsdefiziten zu arbeiten, dafür ist aber eine offene und vertrauensvolle Beziehung nötig, die in einer Mentoringgruppe eine lange Vorlaufzeit braucht. Potenzial freisetzen Der Mentor möchte den Mentees helfen, sich selbst besser kennen zulernen, eigene Fähigkeiten und Begabungen auszuprobieren. Der Mentor steht den Mentees dabei helfend zur Seite, ermutigt und kritisiert auch, wenn es nötig ist, lässt den Mentees aber immer die Entscheidungsfreiheit! Warum Mentoring-Kleingruppen? Wie haben in unserer Arbeit beide Modelle, zum einen das klassische Einzelmentoring und zum anderen Gruppenmentoring. Aber bei so vielen Teenagern ist es unmöglich, jedem einen eigenen Mentor zu geben, so dass wir das Konzept für Kleingruppen-Mentoring entwickelt haben. Einzelmentoring ist mit Sicherheit die effektivere Methode für die eine Person, aber beide Varianten haben Vorteile und Nachteile: Vorteil von Kleingruppen: Ø Gruppendynamik Ø Rücksichtnahme Ø bessere Annahme Ø Zeitersparnis Ø mehrere Mentees werden gefördert Nachteil von Kleingruppen: Ø Vertrauensbildung dauert länger Ø Vorurteile der einzelnen Teilnehmer Ø nicht so Intensiv Ø einzelne können zu kurz kommen Ø Terminfindung Praxis und Erfahrung der Arbeit Die Kleingruppen bestehen jetzt seit vier Jahren, damals haben wir mit einer Kleingruppe angefangen. Von den vier Jungs, die damals bei mir in einer Kleingruppe waren, leiten heute zwei selbst eine Kleingruppe. Dies zeigt ein wesentliches Prinzip dieser Mentoringarbeit. Gelerntes soll wieder angewendet werden! Gesprächs- und Diskussionsthemen · Eltern: Immer wieder kommt es zu kleineren und größeren Problemen mit den Eltern. Die Mentoringgruppe kann dabei helfen, dass die Teens sehen, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind. Es wird über Probleme gesprochen, Erfahrungen ausgetauscht und nach gemeinsamen Lösungen gesucht. Bei größeren Problemen versucht der Kleingruppenleiter/in auch zwischen Eltern und Teenager zu vermitteln. · Schule: Schule ist immer wieder ein großes Thema. Schulische Leistungen, aber auch das soziale Verhalten in der Schule. Wer gehört in welche Clique in der Klasse? Wer ist Außenseiter? Warum ist das so? Was für eine Bedeutung hat die „Codierung“ durch Kleider, Musik, Elternhaus etc. Wir nehmen die Probleme der einzelnen Teenager ernst und versuchen ihnen praktisch zu helfen. So fördern und „gründen“ wir bewusst Mentoringgrupen mit Teenagern, die aus derselben Klasse kommen, um hier ein gemeinsames Gruppengefühl zu stärken. Es gehören auch ganz praktische Dinge zur Kleingruppe: Gegenseitiges Helfen bei Hausaufgaben oder Projekten, Vermittlung von Nachhilfelehrern, Hilfe bei Bewerbungsschreiben und Bewerbungsgesprächen etc. · Glauben: Viele Teenager sind auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, nach Gott und Spiritualität. Wir wollen den Teenagern eine Plattform des Vertrauens bieten, auf der sie ihre Gedanken, Hoffungen und Zweifel ehrlich mitteilen können und gemeinsam den Weg mit und zu Gott suchen. Dies soll ohne moralischen Druck geschehen und den Teenagern die befreiende Liebe Gottes zeigen. · Sexualität: Viele Teenager sind im Bezug auf ihre Sexualität unsicher. Die Kleingruppe bietet eine vertrauensvolle Basis, darüber offen zu reden, Aufklärung zu schaffen, Verletzungen zu vermeiden und zu heilen. · Lebenswelt: Freizeitgestaltung, Kino, Klamotten, Jungs, Clique, Gemeinde, Teenfire, Berufswünsche und vieles mehr was die Teens in ihrem Alltag beschäftigt. Soziale Aktivitäten innerhalb der Mentoring-Kleingruppen Gemeinschaftsaktionen: Gemeinsames Kochen, Basteln, Einkaufen, Feiern, Spielen etc. Freizeitgestaltung: korreliert zum Teil mit dem oberen Aktivitäten, der Unterschied besteht darin, dass die Freizeitgestaltung noch über den Rahmen der Kleingruppe hinaus gehen, z.B. Sonntagabends Kartfahren oder Kegeln, Fußballspielen oder Klettern gehen etc. Soziale Aktionen: Kuchen backen und ältere Mitbewohner besuchen und ihnen mitbringen. Benachteiligte Gruppen besuchen oder einladen, z.B. Asylantenteens oder Außenseiter in der Schule. Familien helfen, die gerade in einer schwierigen Situation sind. So war z.B. die Mutter eines Teenmädchens für längere Zeit im Krankenhaus, die Kleingruppe hat in dieser Familie geputzt, die Hausaufgaben der jüngeren Geschwister betreut etc. Arbeitsmaterialien Wir arbeiten mit verschiedenen Hilfsmitteln, die es der Gruppe erleichtern, gewisse Themenbereiche didaktisch und methodisch zu vermitteln. Als Grundlage haben wir die Bibel, die wir zusammen lesen und versuchen ins Alltagsleben zu transportieren. Darüber hinaus gibt es verschiedene Bücher und Materialien, mit denen wir in verschiedenen Themenbereichen arbeiten, zum Beispiel: · Persönlichkeitsentwicklung: DISG i-sight und i-sight Arbeitsheft (11 Lektionen, um sich und andere besser kennen zulernen) · Berufswahl/Potenzial entdecken: Powercheck von Paul Donders und Michaela Kast: Arbeitsbuch, wie Teens ihren Beruf finden können. · Gott erleben: WWJD (What would Jesus do?), 30 Tage Experiment, ob das mit Jesus alles so stimmt. · Bibel entdecken: Serendipity Arbeitshefte für Kleingruppen, hier werden biblische Texte (Bergpredigt etc.) oder Themen (Selbstwert, Nächstenliebe etc.) für Teenager erklärt. Vorgehensweise innerhalb der Mentoring-Kleingruppen Einteilung: Die Teens dürfen sich ihre Gruppen selbst wünschen, meist wollen sie mit einer Freundin/Freund in einer Gruppe sein oder haben schon eine Beziehung zu einem Mitarbeiter, einer Mitarbeiterin. Die Mitarbeiter teilen die Teens dann in Mentoring-Kleingruppen ein. Die Teens werden dann gefragt und wenn das für alle gut ist, kann es losgehen. Vertrauensvertrag: Zu Beginn wird meist ein Vertrauensvertrag zwischen dem Leiter und den Teens erarbeitet, der zum Beispiel besagt, dass keinerlei Infos nach außen dringen, dass man nicht über andere lacht, egal was sie sagen etc. Dieser Vertrag wird entweder mündlich oder schriftlich abgeschlossen und bildet die Grundlage und den Startschuss und den Vertrauensrahmen für das Miteinander in der Gruppe. Beziehungen aufbauen: Die ersten Wochen werden vertrauensbildende Maßnahmen gestartet. Die Gruppe macht viel miteinander, um sich kennen zulernen und Vertrauen aufzubauen. Dabei soll der Leiter auch herausfinden, wo die einzelnen in ihrer Persönlichkeit und ihrem Glauben stehen, um gemeinsam mit den Teens zu entscheiden, woran man gemeinsam in den nächsten Wochen arbeiten möchte. Mitbestimmung der Gruppe: Jeder in der Gruppe hat das gleiche Stimmrecht, es wird gemeinsam beschlossen, was die Gruppe machen möchte. Der Leiter sollte die Gruppe positiv führen, aber niemals bestimmen. Statements von Mentoren und Mentees Im Folgenden sollen einige Mentees und Mentoren zu Wort kommen, um einen kurzen Einblick in die Arbeit zu bekommen. Mentees: Anna, 15 Jahre Ich finde gut, dass ich in der Kleingruppe alles sagen kann und nichts weitererzählt wird. Tabea, 15 Jahre Ich kann denen total vertrauen und auch mal was Lockeres mit denen machen. Simon, 14 Jahre Da kann ich offen reden und wir können selbst entscheiden, was wir in der Kleingruppe machen. Das ist cool. Richard, 15 Jahre Ich finde unsere Gemeinschaft super und ich finde es interessant, über verschiedene Themen zu reden und zu diskutieren. Am Besten ist es, wenn wir gemeinsam zu McDonald fahren, auf der Fahrt über alles Mögliche quatschen und dann gut essen! Sebastian, 16 Jahre Die Gemeinschaft und das Vertrauen sind viel besser als in der großen Gruppe, alles ist intensiver und ich finde es super, zusammen in der Bibel zu lesen. In den letzten Jahren sind wir echte Freunde geworden, eine echte Clique. Mentoren: Sabine, 38 Jahre Die Kleingruppe bedeutet mir sehr viel, denn dort kann ich die Teens viel besser abholen. Wir wachsen richtig zusammen. Es ist genial, wie die Teens im Glauben und Persönlichkeit wachsen. Auch das Vertrauen untereinander wird immer besser. Sandra, 24 Jahre Ich merke, dass ich als Kleingruppenleiterin von den Teens mit in ihr Leben einbezogen werde. Wir tauschen Erfahrungen mit Gott oder Probleme in der Familie und Schule aus. Offenheit und Vertrauen wachsen immer mehr und das Leben wird verändert. Jürgen, 26 Jahre Kleingruppe bedeutet für mich, Gemeinschaft mit den Teens aufzubauen und sich gegenseitig zu tragen. Benjamin, 20 Jahre Ich kann mit meinen Teens über alles reden und mich um jeden einzelnen kümmern, das würde in der großen Gruppe gar nicht gehen. Ich kann ihnen vertrauen und sie mir. Die Gruppe wird stark und wir unternehmen viel miteinander. Problemfelder Zwischenmenschliche Probleme: Innerhalb der Kleingruppe kommt es immer wieder zu Problemen. Zum einen zwischen den Teenagern selber und zum anderen zwischen den Mentees und dem Mentor. Dies ist meiner Erfahrung nach die häufigste Ursache, an der Mentoring-Kleingruppen bei uns gescheitert sind. Besonders bei Mädchen ist dies der Fall gewesen, dass schon bei der Zusammenstellung der Gruppe Kommentare kamen: „Mit der geh ich niemals in eine Gruppe!“ Überhaupt benötigt die Zusammenstellung der Gruppe sehr viel Feingespür und Weisheit. Enttäuschtes Vertrauen: Es wurde zwischen den Teens und dem Leiter Vertrauen aufgebaut, das durch einzelne missbraucht wurde. Dinge wurden weitererzählt und dadurch wurden einzelne verletzt und enttäuscht. Solche Erfahrungen werfen eine Kleingruppe weit zurück. Manchmal ist das Vertrauen auch so beschädigt, dass eine Gruppe geteilt werden muss oder einzelne nicht mehr teilnehmen können. Lustlosigkeit: Teens sind in einer wechselvollen Entwicklungsphase, was auch vor der Kleingruppe nicht halt macht, so kommt es vor, dass einige Teens manchmal einfach keine Lust haben, irgendwas zu machen. Einzelmentoring Neben den Kleingruppen gibt es noch Einzelmentoring. Hier gibt es die klassische eins zu eins Betreuung. Im Teenagerbereich haben wir dies nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel zur Förderung von besonders begabten Teenagern oder besonders schwierigen Teenagern. Wir haben einen zweiten Teil unserer Arbeit für Jugendliche (Youthfire, 17 bis 21 Jahre), hier gibt es vermehrt Einzelmentoring, da die Jugendlichen viel mehr an sich arbeiten wollen. Dies ist in einer Kleingruppe in der Intensität kaum möglich. Des Weiteren haben die Jugendliche eigene Mentoring-Kleingruppen, die sie selbst verwalten und organisieren. |
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